
Häufige Fragen
Über superconsult
superconsult ist eine Beratungsboutique für strategische Unternehmenskommunikation mit Sitz in München, gegründet 2023. superconsult arbeitet für Vorstände und CEOs, Geschäftsführer, Gründer und Kommunikationsverantwortliche: von der Positionierung über die Strategie bis zur Umsetzung – in klassischen Medien, auf LinkedIn und im direkten Dialog mit den Stakeholdern.
Das Leistungsspektrum:
- CEO-Positionierung und Personal Branding
- Kommunikationsstrategie und Positionierung von Unternehmen und Einzelpersonen
- Change-Kommunikation bei Transformation, M&A und IPO
- Krisenkommunikation: Vorbereitung, Krisenhandbuch, Sprechertraining, Begleitung im Ernstfall
- Reputationsmanagement und Stakeholder-Kommunikation
- Media Relations, Medientraining, Speaker Placement, LinkedIn
- Interim-Kommunikationsverantwortung und externe Pressestelle
- Redaktion und Umsetzung auf allen relevanten Kanälen
Gründer und Geschäftsführer von superconsult sind Julia Kroeber-Riel und Uwe Wolfinger. Beide haben ihre Karriere nicht in Agenturen oder Beratungen gemacht, sondern in internationalen Konzernen – unter anderem als langjährige VP Unternehmenskommunikation für Top-CEOs: Julia Kroeber-Riel zuletzt bei der Volkswagen AG und Traton SE, Uwe Wolfinger bei Linde und Ceconomy/MediaMarktSaturn.
Kunden von superconsult haben durchgängig persönlichen Zugang zum Gründerteam, vom Erstgespräch bis zum Projektabschluss.
Julia Kroeber-Riel ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von superconsult. Sie berät Vorstände und Unternehmen in Positionierung, Transformation und Reputation – auf Basis von über 25 Jahren an der Schnittstelle von Konzernstrategie, Governance und Kommunikation, davon über 20 Jahre in der Automobilindustrie. Zuletzt verantwortete sie als Kommunikationschefin der TRATON SE die Unternehmenskommunikation, Governmental Relations und Nachhaltigkeit – mit direkter Berichtslinie an die CEOs.
- Kernteam-Mitglied beim Aufbau der TRATON SE: von der Gründung auf der grünen Wiese (Volkswagen Truck & Bus) bis zum börsennotierten Konzern
- Im Kernteam beim dualen Börsengang der TRATON 2019 an der Frankfurter Börse und der Nasdaq Stockholm – verantwortlich für die Kommunikation
- Entwicklung von Marke, Unternehmenszweck und Narrativ von Grund auf; Aufbau des ESG-Teams
- Zuvor Vice President bei der Daimler AG; Aufbau der ersten globalen digitalen Marketing-Kommunikation für Mercedes-Benz und Maybach
- Autorin von „Richtig ankommen“ (2024) und Entwicklerin des 7-Schritte-Modells
- Arbeitsschwerpunkte: CEO-Positionierung, Kommunikationsstrategie, Change- und Kapitalmarktkommunikation
„Kommunikation ist erfolgskritisch. Gute Kommunikation steigert den Unternehmenswert, schlechte kann Werte in Nullkommanichts vernichten.“ – Julia Kroeber-Riel
Uwe Wolfinger ist Mitgründer und Geschäftsführer von superconsult. Germanist und gelernter Journalist, erfahrener Kommunikationsprofi. Er hat als Kommunikationschef in DAX-Konzernen, im Mittelstand und in Familienunternehmen gearbeitet – mit Schwerpunkt Transformation, Restrukturierung und Neuausrichtung.
Stationen und Schwerpunkte:
- 14 Jahre Linde, verantwortlich für externe und interne Kommunikation: begleitete den Weg vom Mischkonzern zum weltweit führenden Gase- und Anlagenbauunternehmen
- Kommunikationschef von Ceconomy und MediaMarktSaturn
- Arbeitsschwerpunkte: Krisenkommunikation, Media Relations, interne Kommunikation, CEO-Positionierung
„Qualität zeigt sich in der Umsetzung. Entscheidend ist, die Dinge auf die Straße zu bringen. Wir quatschen nicht, wir machen.“ – Uwe Wolfinger
superconsult wurde 2023 von Julia Kroeber-Riel und Uwe Wolfinger in München gegründet. Das feste Kernteam umfasst die Gründer, ergänzt um ein starkes Netzwerk aus Spezialisten für Design, Bewegtbild, Monitoring, Social Media, Markenaufbau und Politik.
- BdKom – Bundesverband der Kommunikatoren
- DJV – Deutscher Journalisten-Verband
- GWPR – Global Women in PR
- DPRG – Deutsche Public Relations Gesellschaft
- Powerhouse by STRIVE
Die superconsult GmbH hat ihren Sitz in der Viktoriastraße 7 in München-Schwabing. Das Büro ist auch ein Ort, an dem Workshops, Trainings und Werkstätten durchgeführt werden. Die Beratungsboutique hat ihren Schwerpunkt in der DACH-Region, ist projektbezogen aber auch europaweit tätig.
Deutsch und Englisch. superconsult bietet Strategiearbeit, Positionierung, Redaktion und Medientraining in beiden Sprachen an.
Arbeitsweise & Zusammenarbeit
superconsult arbeitet für CEOs, Vorstände, Gründer, Geschäftsführer und Kommunikationsverantwortliche, die strategische Klarheit und zügige, effektive Umsetzung suchen. Julia Kroeber-Riel und Uwe Wolfinger sind Gesprächspartner auf Augenhöhe – mit belastbarem Netzwerk und langjähriger Praxiserfahrung. Genauso arbeitet superconsult auch mit Einzelpersonen an deren Positionierung, vor allem in Phasen beruflicher Neuorientierung. LinkedIn ist hier integraler Bestandteil des strukturierten Vorgehens.
Typischer Fit:
- CEO und Top-Management; VP Corporate Communications; CMOs an der Schnittstelle zu Marketing und Brand Communications
- Unternehmen in Transformation, Wachstum, Repositionierung oder Krise
- Teams, die weniger einzelne Kommunikationsprodukte suchen, sondern ein Kommunikationssystem: von der Positionierung über den Content bis zur Wirkungsmessung
- Private Einzelpersonen bei Positionierungsfragen, z. B. beim Jobwechsel oder während einer Übergangsphase
superconsult arbeitet branchenübergreifend – überall dort, wo Kommunikation erfolgskritisch ist, und in anspruchsvollen Stakeholder-Strukturen. Immer an den Schnittstellen zu Wirtschaft, Medien, Politik und Kapitalmarkt.
Schwerpunkte:
- Industrie und Mobilität
- Konsumgüter und Handel
- Gesundheit und Schönheit
- Technologieunternehmen
- Kapitalmarktnahe Wachstumsunternehmen
- Start-ups und Grown-ups
- Mittelstand
superconsult wird beauftragt, wenn strategische oder personelle Veränderungen anstehen, die Reputation beschädigt ist, eine Krise droht oder bereits da ist. Und ganz generell, wenn Unternehmen oder Einzelpersonen ihre Reputation und Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit stärken möchten.
Häufigste Anlässe:
- Strategiewechsel, Transformation, Neuausrichtung, Gründung
- CEO-Wechsel, neues Leadership-Team, neue Kommunikationsleitung
- Repositionierung, Wachstum, Internationalisierung, neues Geschäftsmodell
- Reputationsrisiken: öffentliche Kritik, veränderte Regulatorik, steigender Stakeholder-Druck
- Akute Krisen: Top-Personalien, Shitstorm, Recalls, Incidents
- Kapitalmarkt: IPO, M&A, Investorenkommunikation
superconsult arbeitet „strategy first“: erst Strategie mit Positionierung, Narrativ und Kernbotschaften, dann Planung und gezielte Umsetzung. Das strategische Fundament wird konsequent in konkrete Kommunikation, klare Inhalte und präzise Abläufe übersetzt. Nur so entstehen nachhaltiger Reputationsaufbau und Vertrauen im Markt.
- Ergebnisse statt Foliensätze: trotz und wegen Strategievorarbeit schnelle, effektive Umsetzung
- Sparring auf Augenhöhe: begründete Empfehlungen, auch wenn sie unbequem sind
- LinkedIn als Hebel – immer eingebettet in Gesamtkommunikation und Reputationsmanagement
- Kommunikation ist Chefsache: Die Gründer arbeiten durchgängig selbst am Mandat, nicht nur am Pitch
- 24/7-Erreichbarkeit für alle Kunden
- Schnelles und hoch effektives Arbeiten – professionell und diskret
Die feste Überzeugung der superconsult-Gründer: Gute Kommunikation steigert den Unternehmenswert.
Im Zugang und in der Herkunft. Bei superconsult arbeiten die Gründer selbst am Mandat – und bei allen strategischen Themen immer als komplementäres Duo. Beide kennen Unternehmensprozesse von innen: Als ehemalige Kommunikationschefs haben sie Verantwortung direkt im Unternehmen getragen, nicht nur als Berater. Als Betriebswirtin und Journalist bringen sie unterschiedliche Sicht- und Denkweisen ein – vereint durch klare Tools und Arbeitssystematiken.
Die praktischen Unterschiede:
- Zugang: durchgängig zum Gründerteam, keine Abgabe ans Junior-Team nach dem Pitch
- Zuschnitt: kein Mindestvolumen, keine Auslastungslogik – die individuelle Aufgabe bestimmt das Team
- Perspektive: ganzheitlich; langjährige Unternehmenserfahrung in komplexen Governance-Strukturen, immer auf C-Level; betriebswirtschaftlicher und journalistischer Background
- Grenzen: superconsult ist keine Full-Service-Marketing-Agentur, sondern eine strategische Kommunikationsberatung mit Umsetzungsstärke
Das 7-Schritte-Modell ist die Methode, mit der superconsult Kommunikationsstrategien entwickelt – für Unternehmen wie für einzelne Personen. Julia Kroeber-Riel hat es in „Richtig ankommen“ (2024) vollständig beschrieben. Die sieben Schritte gliedern sich in drei Phasen. Klingt komplex, ist es aber nicht: aus der Praxis abgeleitet und in der Praxis bewährt.
Phase I – Informationsphase
- Schritt 1: Sammeln & Sortieren. Alle relevanten Informationen zusammentragen: Rahmenbedingungen, Wissensstand, Branchen- und Technologietrends. Bezugsrahmen ist der Ist-Zustand.
- Schritt 2: Aggregieren & Diskutieren. Die Inputs verdichten und übersichtlich aufbereiten – die Brücke zwischen Information und Analyse.
Phase II – Analysephase
- Schritt 3: Analysieren & Schlussfolgern. Herausforderungen, Chancen und Muster identifizieren und daraus den Soll-Zustand definieren.
- Schritt 4: Synthese & Entscheidung. Strategische Ziele, Kernthemen und Zielgruppen festlegen – das Team einigt sich auf einen Weg.
Phase III – Strategiephase
- Schritt 5: Formulieren & Zuspitzen. Positionierung und Kernbotschaften sprachlich präzise ausformulieren – erfolgskritisch für alles, was danach kommt.
- Schritt 6: Aufarbeiten & Abstimmen. Die Strategie mit allen internen Stakeholdern testen und abstimmen.
- Schritt 7: Finalisieren & Zugänglichmachen. Die Strategie verständlich, operationalisierbar und für alle zugänglich machen – nur dann kann sie wirken.
superconsult liefert Produkte für die Praxis: ein solides, strategisch angelegtes Kommunikationssystem, mit dem CEOs und Kommunikationsverantwortliche im Alltag arbeiten können.
Typische Deliverables:
- Messaging-Architektur: Narrativ, Kernbotschaften, Proof Points, Q&A, Headlines, Claims
- Themen- und Formatstrategie für alle relevanten Kanäle: Leit- und Fachmedien, LinkedIn – extern wie intern
- Interviewplanung, -anbahnung, -vorbereitung und -begleitung; Hintergrundgespräche
- Planung und Organisation von Podcasts, Keynotes, Autorenbeiträgen
- Redaktionsplan für Thought Leadership: wiederkehrende Kernaussagen, Argumentationen, Guidelines – ergänzende Planung für verschiedene Executives
- Stakeholder-Map, Issue-Map und KPI-Set zur Wirkungsmessung
- Krisenhandbuch (Guideline, Rollen, Prozesse) und vorbereitete Q&As
- Bei Bedarf: Medienmonitoring und Kommunikationscontrolling
Grundsätzlich laufen alle Projekte in vier Phasen ab, es gibt aber auch Teilprojekte:
- Analyse: Kommunikationsumfeld, Ziele, Review der bestehenden Kommunikation, Risiken und Chancen
- Strategie: Positionierung, Narrativ, Messaging, Prioritäten
- Planung: Formate, Prozesse, Rollen, Verantwortlichkeiten
- Umsetzung: Redaktion, Ausspielen der Themen auf den relevanten Kanälen, Sparring, laufende Optimierung
Die exakte Dauer hängt vom jeweiligen Zuschnitt ab. Strategie-Review: typischerweise 2 Wochen. Vollständige Strategieentwicklung inklusive Messaging: 3 Wochen. Umsetzung: kontinuierlich, über monatliche Retainer.
Kosten, Start & Kontakt
Abhängig vom Aufwand. superconsult arbeitet mit Festpreisen im Strategie-Projekt und mit monatlichen Pauschalen im Umsetzungs-Retainer – Definition nach einem kurzen Scoping. Planbarkeit für alle Seiten.
Was den Aufwand bestimmt:
- Aufgabe: Strategieentwicklung, Umsetzung oder beides?
- Tempo und Dringlichkeit
- Zahl der beteiligten Personen und Freigabestufen
- Umsetzungstiefe und -dauer: Sparring oder verlängerte Werkbank?
Größenordnungen:
- Strategieentwicklung: Festpreis nach Scoping, ab 25.000 €
- Umsetzung: monatlicher Retainer ab 10.000 €, Laufzeit in der Regel jährlich
- Krise: gesonderte Regelung, Tagessatz und Ad-hoc-Abrufbarkeit – auch am Wochenende
Das Erstgespräch ist kostenfrei.
Beides – je nach Aufgabe und Ziel. Auf Projektbasis bei klar umrissenen und zeitlich begrenzten Aufgaben. Im Retainer für kontinuierliche Unternehmenskommunikation und fortlaufende Umsetzung bzw. Umsetzungsunterstützung.
Typische Modelle:
- Projekt: Krise, Strategie-Review, Interim
- Retainer: kontinuierliche Unterstützung von CEOs und Kommunikationschefs, verlängerte Werkbank, externe Pressestelle, Sparring, Ghostwriting, Monitoring
- Hybrid: Start auf Projektbasis, Überführung in einen Retainer – häufig die wirksamste Variante
In der Regel sehr schnell: Erstgespräch kurzfristig, Kick-off innerhalb weniger Tage – abhängig von Dringlichkeit und Umfang. In akuten Krisenlagen am selben Tag.
Der Ablauf:
- 30–45 Minuten Kennenlernen: Aufgabe und Ziel klären
- Kurz-Scoping: Umfang, Rollen, Deliverables, Timing
- Angebot und Beauftragung, auf Wunsch NDA
- Kick-off, sobald Freigaben und Zugänge stehen
superconsult definiert zu Projektbeginn mit dem Kunden ein KPI-Set und misst gegen den Ausgangswert. Grundansatz: Wirkung statt Reichweite. Die Tiefe der Messung hängt auch vom Kundenbudget ab.
Was gemessen wird:
- Sichtbarkeit: Share of Voice in definierten Mediensets
- Reputation: Tonalität und Resonanz in den Zielmedien – Qualität vor Quantität
- Key Messages: Wie viel der Berichterstattung enthält Kernbotschaften?
- LinkedIn: Qualität der Follower und Kommentare aus der Zielgruppe
- Wirkung: Stakeholder-Feedback, Bewerberzahlen, Analystenurteile, interne Zustimmungswerte, Medienresonanz
Grundlage: Nullmessung zu Beginn, laufendes Monitoring, Review im vereinbarten Takt.
superconsult nutzt KI als Beschleuniger, immer kombiniert mit menschlichem Gespür und Urteilsvermögen. Die Differenzierung entsteht davor und danach: durch eine fundierte Positionierung und exzellente Redaktion. Die beste KI ist nicht viel wert, wenn der Input nicht stimmt.
So verhindert superconsult „KI-Deutsch“:
- Klar formulierte Sichtweisen auf Grundlage einer Kommunikationsstrategie: Themen, Wordings, Tonalität
- Human Input: echte Beispiele, persönliche Entscheidungen, belegte Meinungen, eigene Erfahrungen
- Redaktionsprozess: kürzen, zuspitzen – mit Blick auf Rhythmus und sprachliche Eigenständigkeit
- Qualitätssicherung: Faktencheck, Konsistenzcheck, Wiedererkennbarkeit im Einklang mit der Brand Voice
Human in the loop. Immer und mit sehr viel Präzision.
superconsult ist eine strategische Kommunikationsberatung, keine Marketing-Agentur. Die Abgrenzung ist bewusst gesetzt: Wir konzentrieren uns auf das, was wir richtig gut können – auf unsere Kernkompetenzen.
Alle Mandate sind streng vertraulich. Vertraulichkeitsvereinbarungen sind Standard, Referenzen werden ausschließlich mit ausdrücklicher Freigabe genannt.
„Richtig ankommen. In 7 Schritten zur Strategie in der Unternehmenskommunikation“ ist das Buch von Julia Kroeber-Riel, erschienen 2024. Es ist eine praxiserprobte Handlungsanleitung zur Entwicklung von Kommunikationsstrategien in Unternehmen sowie für einzelne Personen.
Richtig ankommen bedeutet für uns: Wir sorgen dafür, dass unsere Kunden mit ihren individuellen Themen, Botschaften, ihrer Identität und ihrem Charakter gesehen, gehört und verstanden werden.
Das Buch ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt. ISBN 978-3-384-19083-3, E-Book 978-3-384-19084-0.
Per E-Mail an info@superconsult.de oder telefonisch unter +49 89 2323816-0. Sitz der superconsult GmbH ist die Viktoriastraße 7 in München-Schwabing. Das Erstgespräch dauert 30 bis 45 Minuten und findet per Videocall, telefonisch oder vor Ort statt.
Fachwissen: Kommunikation & Positionierung
Menschen folgen Menschen, und der oder die CEO ist die Person, die die Reputation des Unternehmens am stärksten prägt. CEO-Positionierung gilt als Königsdisziplin der strategischen Unternehmenskommunikation.
Eine überzeugende CEO-Positionierung beantwortet drei zentrale Fragen: Wofür steht diese Person? Warum ist sie glaubwürdig? Wie trägt sie zum Geschäftserfolg bei? Bei superconsult beantworten wir diese Fragen entlang der Kriterien Relevanz, Charakter und Leistung – darüber entstehen Differenzierung und Unverwechselbarkeit.
Ausgangspunkt der CEO-Positionierung ist die individuelle Persönlichkeit („Persönliche Identität“) und die jeweilige Rolle, also Unternehmensstrategie, Branche, Wettbewerbsposition, Unternehmenskultur („Professionelle Identität“). Erst im kommunikativen Zusammenspiel von Persönlicher und Professioneller Identität entsteht Positionierung.
CEO-Positionierung ist nicht zu verwechseln mit Selbstdarstellung, Follower-Sammeln oder Ghostwriting ohne eigene Substanz. Und CEO-Positionierung ist auch nicht das Gleiche wie Personal Branding.
Personal Branding fokussiert auf die Persönlichkeit und basiert auf ihren individuellen Eigenschaften, Fähigkeiten und Werten. Personal Branding ist enger gefasst als die CEO-Positionierung und funktioniert unabhängig von der professionellen Rolle.
Positionierung ist untrennbar vom professionellen Kontext der Person: Das Agieren eines CEOs zahlt auf die Reputation des Unternehmens ein, das er führt. Und die Positionierung des Unternehmens überträgt sich auf die Wahrnehmung der Person des CEO.
Mit einer klaren Positionierung – vor dem ersten Post. Wer ohne strategisches Fundament loslegt, produziert Beliebigkeit, und die wird auf LinkedIn schnell sichtbar.
Die richtige Reihenfolge:
- Abgeleitet aus Unternehmens- und Kommunikationsstrategie drei bis fünf Themenkreise bestimmen, zu denen der CEO eine belegbare Sicht hat („Thought Leadership“) und die auf die Unternehmensziele einzahlen
- Das Profil sorgsam kuratieren: Profilbild, Banner, Profil-Slogan, Info-Bereich, Berufserfahrung, Fokus-Bereich – das Profil muss kongruent mit den Posts sein
- Serienlogik statt Einzelposts: wiederkehrende Kernaussagen, erkennbare Argumentationen und Haltungen, klare Themenschwerpunkte
- Professionelles Community-Management
Ein bis zwei substanzielle Beiträge pro Woche, dazu regelmäßige Kommentare. Community-Management ist genauso wichtig wie eigene Posts. Der Algorithmus belohnt inhaltliche Relevanz, Tiefe, Verweildauer und Dialog – und Authentizität.
- Wer den Takt nicht halten kann, setzt ihn niedriger an – und hält ihn
- Kommentare sind der unterschätzte Hebel: Sie kosten Minuten, bringen aber mehr als ein weiterer Post
- Stil: nahbar, persönlich, spontan – Bilder und Selfies vor Hochglanz, entlang der Positionierung
- Echte Einblicke statt perfekter Inszenierung
Wenn Kommunikation geschäftskritisch wird und die eigene Organisation die Aufgabe nicht hinreichend intern lösen kann. In der Regel fehlt dann eine von drei Voraussetzungen: Kapazität, Distanz oder (Spezial-)Kompetenz.
- Kapazität: Interim, Krise, Sondersituationen wie Übernahme oder Börsengang, Belastungsspitzen, Vakanz in der Kommunikationsleitung
- Distanz: Wer im System steckt, sieht die eigene Botschaft nicht mehr von außen
- Spezialkompetenz: IPO, M&A, Krise, CEO-Positionierung, Keynotes – Aufgaben, die zu selten vorkommen, um sie intern vorzuhalten
Die drei Begriffe werden fast immer vermischt. Die Trennung ist einfach – und sie entscheidet darüber, ob Kommunikation wirkt oder nur beschäftigt.
- Strategie: Was soll langfristig erreicht werden?
- Plan: Wie genau ist der Ablauf in den nächsten Wochen und Monaten?
- Taktik: Welche Maßnahmen werden ergriffen?
Eine Taktik kann nur wirken, wenn sie auf Strategie und Planung beruht. Wer Maßnahmen plant, ohne die Richtung geklärt zu haben, produziert Aktivität ohne Wirkung. Ausführlich beschrieben in „Richtig ankommen“ von Julia Kroeber-Riel, Kapitel 1.
Eine Kommunikationsstrategie beantwortet, was ein Unternehmen bei wem erreichen will – und wie. Ohne diese Klärung entstehen Content und Aktionismus ohne Richtung: viel Aufwand, wenig Wirkung. Zehn Bausteine gehören in jede Kommunikationsstrategie:
- Zielsetzung: Was soll die Kommunikation erreichen?
- Chancen und Herausforderungen: Welche Rahmenbedingungen liegen zugrunde? Welche Krisen lassen sich antizipieren?
- Zielgruppen: Wen wollen wir erreichen?
- Positionierung: Wie wollen wir wahrgenommen werden?
- Kernbotschaften und Narrativ: Welche Themen werden wie gesetzt?
- Verteilung der Kernthemen auf die Kommunikatoren: Wer im Unternehmen kann für welches Thema glaubwürdig sprechen?
- Dialogkanäle: Wo kommunizieren wir?
- Tonalität: Mit welcher Sprache?
- Erscheinungsbild: Wie wollen wir optisch wahrgenommen werden?
- No-Gos: Welche Botschaften senden wir nicht aus?
Ausführlich in „Richtig ankommen“ von Julia Kroeber-Riel, Kapitel 4.
Weil sie Unternehmenswert schafft: Sie baut Vertrauen auf und stärkt die Reputation – gerade in Krisenzeiten das höchste Gut.
Eine Kommunikationsstrategie sorgt für:
- Konsistenz: Alle Maßnahmen tragen dieselben Kernbotschaften – das macht ein Unternehmen für Stakeholder verstehbar
- Effizienz: Entscheidungen sind vorab getroffen, nicht ad hoc
- Proaktivität: Themen setzen, statt auf Themen zu reagieren
- Risikomanagement: Krisen antizipieren, statt zu improvisieren
- Messbarkeit: Klare Ziele machen Wirkung überprüfbar
- Einheitlicher Auftritt, unabhängig davon, wer spricht
Eine Kommunikationsstrategie ist immer nur so gut wie ihre Umsetzung – und die hängt an Prozessen, Strukturen und handelnden Personen.
- Unterstrategien: Die kommunikativen Bereiche – Unternehmenskommunikation, Finanzkommunikation, politische Kommunikation, Vorstandskommunikation, Nachhaltigkeit, HR – leiten aus der übergeordneten Kommunikationsstrategie ihre jeweilige (Fach-)Strategie ab
- Planung: Wer kommuniziert was, wann, wo? Kanäle, Zielgruppen, Themen- und Redaktionsplan, Messgrößen – die Planung ist die Roadmap
- Umsetzung: konsequentes Abarbeiten der Roadmap, mit unterjähriger Nachjustierung, wenn Außergewöhnliches passiert oder Ziele verfehlt werden
- Evaluation: mehrfach im Jahr, je nach Kanal unterschiedlich häufig
Vor der Krise. Wer erst im Ernstfall anfängt, verliert die ersten Stunden – und die entscheiden über den Verlauf.
Die Vorbereitung:
- Issue-Map: Welche Themen können eskalieren, und wie wahrscheinlich?
- Krisenhandbuch: Rollen, Erreichbarkeit, Entscheidungswege, Freigaben
- Vorbereitete Q&As für die wahrscheinlichsten Szenarien
- Sprechertraining, bevor das Mikrofon steht
- Vorbereitete Kanäle: Dark Site, Verteiler, interne Wege
- Übung: Ein einmal durchgespieltes Szenario ist mehr wert als ein Handbuch im Regal
Mit Ehrlichkeit und Offenheit über das, was noch nicht feststeht – und strategischer Klarheit zu bereits getroffenen Entscheidungen. Transformation verläuft nicht linear. Kommunikation, die Sicherheit vortäuscht, verliert ihre Glaubwürdigkeit beim ersten Kurswechsel.
- Zuerst intern, dann extern – nicht umgekehrt
- Das Warum vor dem Was
- Führungskräfte befähigen: Sie sind der wichtigste Kanal, nicht das Intranet
- Schlechte Nachrichten früh und proaktiv selbst kommunizieren
- Takt halten: Auch „dazu gibt es heute nichts Neues“ ist eine Botschaft
Die Klärung dauert wenige Wochen, die Wirkung braucht Monate.
- Positionierung und Messaging: 2–3 Wochen
- Erste sichtbare Resonanz: nach 3 Monaten
- Messbare Veränderung der Wahrnehmung: 6–12 Monate
- Beschleunigend: ein echter Anlass – neuer CEO, Strategiewechsel, Börsengang, Übernahme, Produktlaunch
- Bremsend: unregelmäßiger Takt und lange Freigabeschleifen

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